iPhone AppStore: 450 Millionen Dollar verloren durch Raubkopierer
Die illegale Nutzung von Software hat längst auch Apples iPhone und iPod touch in größerem Umfang erreicht. Der bisherige Verlust wird für das Unternehmen und die zahlreichen Entwickler hinter dem App Store auf inzwischen 450 Millionen Dollar geschätzt.
Nicht näher beschriebene “eigene Nachforschungen” von 24/7 Wall St. haben ergaben, dass die Raubkopie-Rate bei Bezahl-Apps bei etwa 75% liegt. (Etwa 7,3 Millionen iPhones weltweit sollen geknackt sein…) Für Apple ergibt sich durch dieses Rechenbeispiel ein Verlust von bis zu 150 Millionen Dollar. Den Entwicklern der Apps entgeht durch die 30/70-Aufteilung der Verkaufseinahmen insgesamt 310 Millionen Dollar.
Dieser Wert klingt bereits sehr hoch. Allerdings klingen die Berichte einzelner Entwickler im Detail noch viel dramatischer. Sie lassen darauf schließen, dass die Frage des illegalen Kopierens von Software nicht auf zu hohe Preise zurückzuführen sind.
Raubkopierer sind schnell! Bereits 30 Minuten nach der Veröffentlichung eines Programms im AppStore seien bereits Fassungen im Netz aufgetaucht, die sich herunterladen und auf ein gecracktes iPhone installieren lassen, hieß es. Das Spiel kostet im AppStore lediglich 1,99 Dollar.
Aber auch andere Entwickler berichten hohe Anteile an illegalen Kopien: Beim 99 Cent teuren iCombat sollen es 75 Prozent sein, die Navigations-Software von TomTom hat es sogar auf den zweiten Platz der Download-Charts im Bereich Handy-Applikationen beim Torrent-Tracker The Pirate Bay geschafft.
iPad? iSlate? Apples nächste Revolution bereits am 1. März?
iSlate, iPad, iTouch, iEi, iBerührMich – es gibt viele Namen für das heiß diskutierte neue Apple PC-Tablet welches morgen offiziell vorgestellt werden soll. Bis vor kurzem wollte der Konzern aus Cupertino im US-Bundestaat Kalifornien noch nicht einmal bestätigen, dass es eine Pressekonferenz oder ein neues Produkt geben soll. Inzwischen wurden allerding Einladungen verschickt. Das bedeutet: Die Jagd für Blogger und Journalisten ist eröffnet.
Was kann dieses Gerät? Wird es Apple schaffen, wie schon mit dem iPhone und dem iPod, einen kompletten Markt zu verändern. Wird Apple die Lesegewohnheiten der Menschen beeinflussen? Verschwinden gedruckte Zeitungen jetzt komplett?
Die Elektronikkette Media-Markt hat sich zumindestens schon jetzt eine peinliche Panne im Zusammenhang mit dem erwarteten Tablet-PC des kalifornischen IT- und Medienkonzerns Apple erlaubt.
Nach einer über Twitter verbreiteten Mitteilung der Metro-Tochter soll das neue Gadget bereits im März zum Preis von knapp 900 Euro ohne und 500 Euro mit Mobilfunkvertrag der Deutschen Telekom zu haben sein. Gleich mehrere Branchendienste veröffentlichten entsprechende Screenshots am Dienstagmorgen. Der Tweet wurde sehr schnell wieder gelöscht.
Doch Apple beherrscht das Spiel mit den Erwartungen perfekt. Infos zu neuen Produkten werden so lange geheim gehalten, bis Steve Jobs ein neues iDingsBums aus der Tasche zieht. Für den 27. Januar wird nichts weniger erwartet als das achte Weltwunder.
Das die ganze Branche sich auf ein neues, revolutionäres Produkt einstellt, hat Microsoft bewiesen. Microsofts Gegenschlag war jedoch recht harmlos. In einer hastigen Demonstration von nur wenigen Minuten zeigte Steve Ballmer drei flache, tastaturlose Rechner, die allesamt unter Windows 7 laufen. Nichts neues, nichts revolutionäres. Microsoft? Tablet PCs? Richtig! Da war was: 2001 präsentierte Bill Gates den ersten Tablet-PC und prophezeite, dass in fünf Jahren alle Welt nur noch Tablets benutzen werde. Neun Jahre später haben die teuren Geräte einen Marktanteil von einem Prozent.
Am 27. Januar 2010 ist es dann soweit. Das Rätselraten hat ein Ende – Steve Jobs wird ein neues Produkt aus dem Hause Apple vorstellen. Wir werden berichten, garantiert!
Apples Tablet könnte “iPad” heißen
Die Spekulationen um einen Tablet-PC von Apple bekommen neue Nahrung. Neue Hinweise lassen den Schluss zu, dass Apple sich den Namen “iPad” über Umwege gesichert hat. Das Muster erinnert an das iPhone, dessen Name sich Apple ähnlich sicherte.
Es mehren sich Gerüchte, dass Apple am kommenden Mittwoch nicht nur sein iPad Tablet präsentiert, sondern auch ein neues Betriebssystem für iPhone und iPod touch. Das deshalb, weil das Apple Tablet eine Variante des iPhone OS nutzen soll und es daher Sinn machen soll, dieses iPhone OS 4 auch auf dem iPhone und dem iPod touch zu etablieren.
Die Gerüchte favorisieren derzeit eher den Markennamen iPad: Der Name iSlate hat für Apple deutlich an Attraktivität verloren, seit Steve Balmer (Microsoft) auf der Messe CES angekündigt hat, Tablets mit Windows 7 unter dem Namen “Slate” zu vermarkten.
Die kompakten Tablet-PCs mit ihren berührungsempfindlichen Bildschirmen konnten sich bisher nicht durchsetzen. Apple, dem Erfinder des iPod-Players und des iPhone-Handys, wird jedoch zugetraut, auch dieser Geräteklasse zum Durchbruch verhelfen zu können.













